"Heuaktion"

    Aus Lexikon Drittes Reich

    von Rosenberg als Minister für die besetzten Ostgebiete geprägter Deckname für die Verschleppung russischer Kinder zwischen zehn und 14 Jahren in das Reich. Der schon 1942 projektierten "Heuaktion" fielen etwa 40 000-50 000 Mädchen und Jungen zum Opfer, die für eine Eindeutschung geeignet erschienen. In einem Brief an Lammers vom 20. 7. 44 nannte Rosenberg als Ziel der Aktion "die Heranbildung von Anlernlingen für die deutsche Wirtschaft".