"Ostara"

    Aus Lexikon Drittes Reich

    Heftreihe des Rasseideologen J. Lanz(-Liebenfels) mit dem Untertitel "Briefbücherei der Blonden und Mannesrechtler", erschienen 1905-18 in rund 100 Nummern, 1927-30 neu herausgegeben und 1933 mit den "Hertesburger Flugschriften" und den "Luzerner Briefen" fortgesetzt. Die "Ostara"-Hefte propagierten "planmäßige Reinzucht" einer "heroischen Edelrasse" von "blau-blonden" Männern und Frauen, die den Kampf gegen die "Niederrasse" der "Sodoms-Äfflinge" aufnehmen, sie versklaven und schließlich verdrängen sollten. Hitler kannte die Reihe gut und besuchte 1909 sogar den Herausgeber, weil ihm einige Ausgaben fehlten. Ihr Einfluss auf seine Weltanschauung ist nur schwer abzuschätzen.