Adolf Friedrich Johann Butenandt

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Chemiker

    geboren: 24. März 1903 in Bremerhaven-Lehe gestorben: 18. Januar 1995 in München


    1933 Professor in Danzig, 1935 Ablehnung eines Rufs nach Harvard (USA), 1936 Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Den Nobelpreis, der Butenandt 1939 für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Hormonforschung verliehen wurde, musste er zurückweisen. Erst 1949 konnte er ihn entgegennehmen. Inzwischen war Butenandt Professor in Tübingen geworden, ging 1956 nach München und war 1960-71 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.