Adolf Heusinger

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher General

    geboren: 4. August 1897 in Holzminden gestorben: 30. Januar 1982 in Köln


    1929 Oberleutnant im Reichswehrministerium, 1937 als Major zur Operationsabteilung (ab 1940 ihr Leiter) beim Oberkommando des Heers. Der von Hitler als Stratege geschätzte und 1943 zum Generalleutnant beförderte Heusinger wurde nach dem Attentat vom 20. 7. 44 unter dem Verdacht der Mitwisserschaft vorübergehend inhaftiert, zwar entlastet, jedoch seiner militärischen Ämter enthoben. Von den Alliierten bis 1948 interniert, berief ihn Adenauer im Jahr darauf zum militärischen Berater. Heusinger spielte dann eine entscheidende Rolle bei Planung und Aufbau der Bundeswehr, deren Generalinspekteur er von 1957-61 war.