Adolf Hitler

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher nationalsozialistischer Politiker

    geboren: 20. April 1889 in Braunau am Inn gestorben: 30. April 1945 in Berlin


    Vier Etappen heben sich im Lebenlauf Adolf Hitlers voneinander ab: die weltanschauliche Entwicklungsphase in Linz, Wien und München einschließlich des Ersten Weltkriegs; die Kampfzeit während der Weimarer Republik; die Kanzlerjahre 1933-39; zuletzt die militärische Führung Deutschlands im Zweiten Weltkrieg und die Vernichtungsmaßnahmen gegen die Juden.


    1) Der Vater Alois Hitler war österreichischer Zollbeamter, geboren als Schicklgruber, spät legitimiert. Die Vaterschaft (Großvater Adolf Hitlers) ist wegen dichter Inzucht nicht zweifelsfrei geklärt, doch können langwährende Spekulationen über jüdische Beimischung ("Frankenberger") seit den Forschungen von Werner Maser als haltlos gelten. Alois Hitler war strebsamer Autodidakt, wollte seine Lebenserrungenschaft des gesicherten Beamtentums in Adolf fortgesetzt sehen; dieser jedoch wehrte sich. Daraus erwuchsen schwere Spannungen zwischen dem autoritären Vater und dem Sohn; dagegen bestand jedoch eine starke Mutterbindung Adolfs (Klara, geborene Pölzl). Der Vater starb schon 1903, so dass das herrische Hausregiment in Hitlers 14. Lebensjahr endete.


    Hitler war zu jenem Zeitpunkt auf der Realschule – nach wiederholten Orts- und Schulwechseln (Passau, Lambach a. d. Traun, Leonding bei Linz, Stadt Linz) – und wechselte dann auf die Oberrealschule in Steyr a. d. Enns. Hier brach der 16-Jährige die Schulerziehung nach dem 9. Schuljahr ab (1905). Beste Note im Abgangszeugnis: "Vorzüglich" im Turnen und Freihandzeichnen (Bestätigung für den Berufswunsch Künstler). Nach zwei Jahren tatenloser Muße im Haus der Mutter in Linz bewarb Hitler sich an der Wiener Kunstakademie, fiel aber durch, weil die Begabung nicht ins Malerische wies, sondern ins Baufach. Für dieses Studium fehlte Hitler jedoch das Abitur. Nach dem Tod der Mutter 1907 und einem zweitem vergeblichen Anlauf bei der Kunstakademie lebte Hitler schließlich ohne Ausbildung in Wien. Sein Lebensunterhalt setzte sich zusammen aus dem Vertrieb selbstgefertigter Architektur-Ansichtskarten, dem Vermögensanteil der Eltern (zusammen mit einer Schwester und zwei Halbgeschwistern) sowie der Waisenrente.

    Neben die Kunst trat zunehmend das "Interesse für alles, was mit Politik zusammenhing". Hitler war in Linz schon durch seinen Geschichtslehrer Leopold Poetsch deutschnational und antihabsburgisch beeinflusst worden. Um nicht unter Habsburg dienen zu müssen, entzog er sich der Wehrpflicht durch mehrere kurzfristige Wohnungswechsel. Er bewunderte den fanatischen Alldeutschen Schönerer, der die Vereinigung Deutsch-Österreichs mit dem Reich unter Ausschluss aller nicht-deutschen Reichsteile verfocht. Hitlers großdeutsche, alldeutsche Gesinnung schloss zwei andere Elemente ein: Antimarxismus (als Absage an übernational-sozialistische Verbrüderung) und Antisemitismus (als Ablehnung "undeutscher" Volkselemente). Er siedelte im Mai 13 nach München über, um dem Nachspüren der Militärbehörden zu entgehen, wurde dort entdeckt und zur Nachmusterung nach Salzburg zitiert, jedoch vom Wehrdienst befreit ("Zu schwach. Waffenunfähig"). Hitler meldete sich bei Kriegsausbruch im August 14 sofort zur bayerisch-deutschen Armee.

    1914-18 war Hitler, zum Gefreiten befördert, Meldegänger beim Infanterieregiment 16 (List). Auszeichnung mit dem EK I (August 18), das Mannschaftsdienstgraden selten verliehen wurde. Einhellige Zeugnisse über Hitlers Tapferkeit, doch "keine entsprechenden Führereigenschaften", um befördert zu werden. Auch habe Hitler nicht befördert werden wollen. Oktober 18 Gasvergiftung in Flandern; vorübergehend erblindet ins Lazarett Pasewalk/Pommern.

    2) In Pasewalk erlebte Hitler das Kriegsende und fasste den Entschluss, "Politiker zu werden", um die "Schmach" der Kapitulation zu rächen ("Mein Kampf"); er glaubte fest an den "Dolchstoß" der marxistisch verseuchten Heimat in den Rücken der unbesiegten Front. Im Mai 19 stellte sich Hitler der Reichswehr zur Verfügung und fiel Vorgesetzten als "national zuverlässig" auf. Erste Rednererfolge hatte er im Lager Lechfeld vor heimgekehrten Kriegsgefangenen, die revolutionär anfällig waren.


    12. 9. 19: Hitler sollte über eine der zahllosen Münchner Rechtsparteien und -gruppen, die Deutsche Arbeiterpartei (DAP), aus eigener Anschauung berichten. Er fiel dort durch einen leidenschaftlichen Diskussionsbeitrag auf und trat nach einiger Bedenkzeit dieser Partei als 55. Mitglied bei; Funktion: Werbeobmann. In einer noch ganz unbekannten Partei sah er ein formbares Instrument für seine Zwecke – statt des Hochdienens in einer der altetablierten. Dies war der Beginn von Hitlers Karriere.


    Sofort entfaltete er eine lärmende Öffentlichkeitsarbeit. Organisatorisch einfallsreich, demagogisch geschickt, rednerisch aufhetzend in radikaler Schwarz-Weiß-Manier, alle Übel auf einfache Formeln und klare Schuldzuweisung verdichtend ("Novemberverbrecher", "Schandvertrag von Versailles", "internationales Judentum"), zog er wachsende Zuhörerscharen an die DAP heran. Deren Umbenennung in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) erfolgte im Februar 20. Zugleich wurde das 25-Punkte-Programm der NSDAP verkündet – ohne wesentliche Beteiligung Hitlers. Inhaltlich aber war das Programm seinem Weltbild gemäß, besonders hinsichtlich der Punkte 1 (Großdeutsches Reich), 2 (Ausschluss der Juden besonders aus öffentlichen Ämtern und der Presse). Im Juli 21 riss er die Parteiführung an sich. Ergebene Anhänger leiteten den Führerkult ein, die NSDAP verbreitete sich organisatorisch in ganz Deutschland.


    Der nationalistische Konfrontationskurs der bayerischen Landesregierung (Ritter v. Kahr) gegen die Reichsregierung, unter deutlich hochverräterischen Tendenzen, ließ Hitler die Kräfteverhältnisse im Reich falsch einschätzen. Er hielt die Zeit reif für den Umsturz, wollte dabei Kahrs mutmaßliche eigene Absichten – ihm zuvorkommend – für sich nutzen, ihn also "rechts überholen". So kam es am 8./9. 11. 23, übereilt und mangelhaft vorbereitet, zum Hitlerputsch. Der nachfolgende Prozess glich streckenweise einer Farce, da die Richter Hitler weltanschaulich nahe standen und ihm ausgiebige Selbstdarstellung erlaubten. Das Urteil lautete auf fünf Jahre Festungshaft mit Aussicht auf vorzeitige Entlassung.


    In Landsberg a. Lech diktierte der Vorzugshäftling den 1. Band von "Mein Kampf". Zur Rassenfrage heißt es darin, die nationalsozialistische Bewegung müsse das Judentum, "den bösen Feind der Menschheit, als den wirklichen Urheber allen Leides, dem allgemeinen Zorne weihen"; die künftige "Lebensraum"-Politik wird vorgezeichnet mit dem Satz: "Wenn wir heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Rußland und die ihm untertanen Randstaaten denken." Unbeirrt also von seiner politischen Niederlage und ohne jede Erfolgsaussicht entwarf Hitler selbstbewusst sein Zukunftsprogramm ( Weltanschauung Hitlers).


    Nach neun Monaten freigelassen, gründete er die zerfallene nationalsozialistische Bewegung 1925 neu. Richtungskämpfe zwischen Nord und Süd entschied er gegen Gregor Strasser und Joseph Goebbels in Bamberg mit klarem Sieg für sich (Februar 26). Hitler gewann danach Goebbels als Parteigänger und schickte den fähigen Organisator und Demagogen als Gauleiter nach Berlin. Insgesamt waren diese Jahre infolge relativer wirtschaftlicher Erholung Deutschlands die politisch erfolglosesten für Hitler. Dies erweist: Die NSDAP war eine Krisenpartei. Sie warb weniger durch überzeugendes Ideengut für sich als durch radikale Absage an das "System" von Weimar, war Ausdruck gebündelten Unmuts.


    Erst die Weltwirtschaftskrise ab Herbst 29 brachte ihr die zweite, entscheidende Aufschwungphase mit sprunghaften Zuwachsraten an Mitgliedern und Wählern: all jene, die zweifelten, dass die parlamentarische Demokratie die Not meistern könne. Hitler, der aus dem ersten Fehlschlag gelernt hatte, wollte die Republik mit ihrem eigenen Instrumentarium – legal – erobern (Legalitätseid 1930). Er wurde erst jetzt über einen fiktiven Posten als Regierungsrat in Braunschweig deutscher Staatsbürger und errang im Frühjahr 32 bei der Kandidatur für das Amt des Reichspräsidenten einen Achtungserfolg (über 13 Millionen Stimmen) gegen den siegreichen Hindenburg.


    1932 wurde die Republik unregierbar. Gegen die NSDAP als stärkste Reichstagsfraktion und gegen die gleichfalls total verneinende KPD war keine gesetzesfähige Mehrheit aufzubringen; und dies vor dem Hintergrund von sechs Millionen Arbeitslosen. Reichspräsident Hindenburg, nach zwei glücklosen Kanzlerernennungen (Papen, Schleicher), überwand unter dem Einfluss engster Berater (Machtergreifung) sein Zögern gegenüber Hitler, dessen Person und Zielen er misstraute, dessen nationalem Vokabular und soldatischer Gesinnung er andererseits nahe stand. Am 30. 1. 33 ernannte er Hitler zum Reichskanzler.


    3) Hitlers Kabinettbildung zeigte taktische Rücksicht. Bei nur zwei nationalsozialistischen Ministern herrschten die Konservativen vor, mit Papen als Vizekanzler. Doch mit einem Parteigenossen im Innenressort (Frick) verfügte Hitler über die Polizei und damit über einsetzbare Macht. Noch war Deutschland ein Vielparteienstaat, der 30. Januar nur eine erste Zäsur. Aber Hitler betrieb einen hemmungslosen Wahlkampf für den 5. 3. 33. Der Reichstagsbrand (27. 2.) als Tat des Einzelgängers van der Lubbe wurde blitzartig für die eigene Positionsstärkung genutzt (Reichstagsbrandverordnung); die Theorie kommunistischer Verschwörung diente zu einer Verhaftungswelle und praktischen Beseitigung der KPD. Die neuen Reichstagsmandate wurden sofort kassiert. Nur dadurch gelang das Erreichen einer knappen absoluten Mehrheit für die NSDAP.


    Volle Handlungsfreiheit errang Hitler erst durch das Ermächtigungsgesetz (23. 3.), das die Machtergreifung vollendete. Hitler fing Zeitbedrängnisse, die sein Weltbild zu bestätigen schienen, auf, setzte sie rednerisch-suggestiv um und warf sie verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zurück: ruinöse Siegerpolitik, Massenelend, parlamentarische Pattstellungen, Verdruss an der Demokratie mit ihrem versagenden Instrumentarium, geschädigtes nationales Selbstwertgefühl (das er reaktivierte), Bolschewismusängste (denen gegenüber die Nationalsozialisten als geringeres Übel erschienen), Führersehnsucht als Kaiser-Ersatz. Hitler reproduzierte alle Unlustgefühle und Ressentiments mit versimpelndem, durchsichtigem Staatsverständnis und fest umrissenen Feindbildern (Juden, Marxisten). Mit den gröbsten demagogischen Methoden agierend, von charismatischer Ausstrahlung, zeigte er sich als Meister psychologischer Massenführung.

    Durch Hitlers Diktatur wurde sein Leben in den letzten zwölf Jahren mit der politischen Geschichte Deutschlands nahezu identisch. War er im Persönlichen schon immer seltsam farblos gewesen, so ging sein Leben von jetzt an vollends im Staat und seinen Zwecken auf. Die Privatsphäre, obwohl vorhanden, zeigte – mit seiner Geliebten Eva Braun auf dem Obersalzberg – eintönige Geselligkeit und später im Hauptquartier endlose Monologe in der Tischrunde gläubig-ergebener Statisten (Tischgespräche). Zum persönlichen Bild Hitlers gehört freilich auch – neben der österreichischen Galanterie Frauen gegenüber – eine im engsten Kreis sympathisch wirkende, hausväterliche Fürsorge und Aufmerksamkeit, welche sogar fanatische Vorurteile außer Kraft setzen konnte: so in den Schutzversprechen für seinen als "nichtarisch" entlarvten früheren Fahrer Emil Maurice und für seine unter gleichem Makel entlassene Diätköchin.


    Die Forschungsstreitfrage, wieweit Hitler nur Exponent nationalsozialistischer Herrschaft – bei selbständig operierenden Machtkreisen – gewesen sei oder alleiniges Willenszentrum, bereitet keine Deutungsnöte, wenn sie richtig gestellt wird: Nach der Röhm-Affäre, der dritten gewonnenen inneren Machtauseinandersetzung nach den zwei Auflehnungen Gregor Strassers 1926 und 1932, erlebte Hitler keine Anfechtung weltanschaulicher Parteigänger mehr. Bis zuletzt wurden seine Entscheidungen von keiner Instanz angefochten, im jeweiligen Einzelfall auch nicht innerhalb der Wehrmacht (Putschversuche richteten sich gegen Person und System als Ganzes). Andererseits ließ Hitler die Machtelite relativ frei gewähren. Innenpolitisch, wo er uninteressiert war, förderte und duldete er Rivalitäten und stand unangefochten über den zerstrittenen Konkurrenten. Hitler war Willenszentrum, delegierte aber viel. Er regierte kaum, (be)herrschte vielmehr. Weltanschauliche Hauptanliegen ("Endlösung", Kriegsentschluss, Feldzüge) blieben letzte Alleinentscheidungen.


    Durch beeindruckende Wirtschaftserfolge, anfänglich noch ohne Rüstung, verstärkte sich Hitlers Stellung im Volk so, dass er Millionen zur erlöserhaften Heilsfigur wurde. Das beweist zugleich, dass diese Diktatur, anders als die zeitgleiche Stalins, von der Mehrheit nicht als bedrückend empfunden wurde. Verfolgte Minderheiten und vielfältige Gruppen des Widerstands blieben isoliert, in Not, Angst und Ablehnung zugleich verbunden. Den Höhepunkt der Popularität bewirkten die gewaltlosen Erfolge des Jahres 38: Anschluss Österreichs (März), Gewinnung der Sudetengebiete durch das Münchener Abkommen (September).


    4) 1939 konzentrierte Hitler seinen Lebensplan auf zwei ideologische Hauptachsen: Rasse und Raum. Seit der Kristallnacht (November 38) beschleunigten etliche Erlasse die innere Ausbürgerung der deutschen Juden aus der gedachten Volksgemeinschaft "deutschen Bluts"; und: Infolge der lange duldenden britischen Politik des Appeasement glaubte er, seine Gewalt voraussetzenden Nahziele – u. a. "Zerschlagung der Tschechoslowakei" – rascher ansteuern zu können als in der Hoßbach-Niederschrift (November 37) veranschlagt. Alle Unternehmungen Hitlers ab 1938 scheinen nach den Selbstaussagen zudem unter dem Diktat der Lebensuhr gestanden zu haben ("... wenn ich gesund bleibe"); er war überzeugt, krank zu sein und nicht mehr viel Zeit zu haben. Nach dem Einmarsch in Prag (März 39) und dem Ende der britischen Nachgiebigkeit schaffte der Nichtangriffsvertrag mit der UdSSR, nebst geheimem Zusatzprotokoll über die Aufteilung Ostmitteleuropas (August 39), die vermeintlich Glück verheißende strategische Ausgangslage. Damit war der Weg frei zum Einfall in Polen, wobei Hitler auf Stillhalten Englands spekulierte. Stalin hingegen rechnete durch den sicher erwarteten Krieg im Westen mit einer wechselseitigen kapitalistischen Selbstzerfleischung zum sowjetischen Vorteil. Er ahnte dagegen nicht, dass Hitlers Wehrmacht sich lange als unwiderstehlich erweisen und im Grunde gestärkt aus den Blitzkriegen 39-41 hervorgehen würde.


    Der "Feldherr Hitler" war eine zwiespältige Erscheinung. Er konnte unkonventionell denken und war kühnen Operationsplänen geöffnet, so hinsichtlich des Angriffs durch die Ardennen im Mai 40 (Frankreichfeldzug). Auch förderte er mit dem Sinn für moderne Technik den kombinierten Bewegungskrieg von Land- und Luftwaffe. Erst als die Gegner gleichzogen, später an Menschen und Material weit überlegen wurden, wendeten sich Vorzüge in Schwäche. Jetzt fehlte dem Autodidakten die Denkschulung des Generalstäblers. Da er aber erfahrenen Rat nicht annahm wegen früherer Fehlvoraussagen der Militärs gegen seinen besseren Instinkt, häuften sich nun die Fehler. Alles selbst entscheidend, degradierte er seine Feldmarschälle zu Handlangern. In der Not der Abwehrschlachten kehrte er zu den Methoden des Stellungskriegs 14/18 zurück: Halten um jeden Preis. Unter dem veränderten Gesetz der Bewegung von 39/45 und angesichts überdehnter Fronten und mangelnder Reserven beschleunigte dieses Rezept den Untergang.


    Im Schatten des Weltanschauungskriegs im Osten (ab Juni 41) ließ Hitler seine wiederholten Drohungen gegenüber der "jüdischen Rasse in Europa" wahr werden. Das furchtbarste Ausrottungsprogramm der Weltgeschichte begleitete die Jahre 41-45, Jahre, in denen Rassenwahn und Lebensraum-Utopie zeitlich und räumlich ineinander liefen. Der Auftrag zur Endlösung der Judenfrage und der Eroberungskrieg gegen Russland unter Vertragsbruch waren für Hitler die historischen Vollzugsmeldungen zur Programmatik von "Mein Kampf". Inmitten millionenfachen Todes anderer blieb der Urheber trotz mehrerer geplanter und vollendeter Attentate nahezu unversehrt. Hitler starb von eigener Hand in den Trümmern dessen, was einmal seine Weltmetropole "Germania" hätte werden sollen, nachdem er zuvor im Führerbunker Eva Braun geheiratet hatte. Seine letzte politische Willenserklärung (Testament) verlangte "unbarmherzigen Widerstand gegen die Weltvergifter aller Völker, das internationale Judentum".