André Malraux

    Aus Lexikon Drittes Reich

    französischer Schriftsteller und Politiker

    geboren: 3. November 1901 in Paris gestorben: 23. November 1976 in Créteil bei Paris


    in den 20er Jahren langer China-Aufenthalt ("Eroberer - Rote und Gelbe im Kampf um Kanton", 1928), 1936-38 Kampf auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg, 1939 Austritt aus der KPF wegen des Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffsvertrags, 1940 bei der Panzerwaffe. Malraux geriet in deutsche Gefangenschaft, konnte fliehen und war danach aktiv in der Résistance (Deckname "Oberst Berger") u. a. als Chef der Partisanenbrigade "Elsass-Lothringen". Als enger Parteigänger de Gaulles war er nach dem Krieg mehrfach Minister (u. a. 1959-69 Kultusminister) und hatte als Publizist (u. a. "Psychologie der Kunst", 3 Bände, 1947-50) und Kritiker großen Einfluss auf das geistige Leben in Frankreich.