Anthropometrie

    Aus Lexikon Drittes Reich

    Methoden der biologischen Anthropologie zur Vermessung des menschlichen Körpers, deren Daten entwicklungsphysiologische Aufschlüsse geben. Im Dritten Reich diente die Anthropometrie auch zu Zwecken der Rassenkunde (Rasse), insbesondere die Kranioskopie (Schädelbetrachtung), um z. B. "rassisch wertvolle" Kinder in eroberten Gebieten (Generalplan Ost) auszusondern und sie im Sinne einer Aufnordung deutschen Pflegeeltern zu übergeben (Lebensborn).