Arbeitsbuch

    Aus Lexikon Drittes Reich

    mit Gesetz vom 26. 2. 35 eingeführtes Dokument, das jeder Arbeitnehmer bei Dienstantritt dem Arbeitgeber auszuhändigen hatte. Darin wurden Zeit und Art der Beschäftigung eingetragen. Gemäß Durchführungsverordnung vom 16. 5. 35 durften Personen ohne Arbeitsbuch nicht mehr beschäftigt werden. Offiziell eingeführt zur "Lenkung des Arbeitseinsatzes", diente das Arbeitsbuch der Kontrolle des Arbeitsmarkts und der Erfassung von Arbeitsscheuen. Die Arbeitsämter führten Karteien über alle Eintragungen.