Arthur Liebehenschel

    Aus Lexikon Drittes Reich

    SS-Obersturmbannführer (30. 1. 41)

    geboren: 25. November 1901 Posen gestorben: 24. Januar 1948 Krakau (hingerichtet)


    Besuch der Heeresfachschule für Verwaltung und Wirtschaft, danach bei der Eisenbahn und der Reichswehr (Oktober 31 Entlassung als Oberfeldwebel); 1. 2. 32 Eintritt in NSDAP und SS. Am 4. 8. 34 kam Liebehenschel zu den Totenkopfverbänden, wurde Adjutant bei den KZ-Kommandanturen Columbia und Lichtenburg und am 5. 7. 37 Abteilungsleiter im Stab des Führers der Totenkopfverbände/KZ. Er stieg weiter auf zum Stabsführer in der Inspektion der KZ (1. 5. 40) und zum Amtschef im SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt. Am 10. 11. 43 wurde Liebehenschel Kommandant des KZ Auschwitz (I), und am 19. 5. 44 übernahm er in gleicher Funktion das KZ Maidanek. Bei Kriegsende war er Stabsführer im SS-Personalhauptamt. Von den Amerikanern an Polen ausgeliefert, wurde Liebehenschel am 22. 12. 47 vom Obersten Volkstribunal zum Tod verurteilt.