Béla Kun

    Aus Lexikon Drittes Reich

    ungarischer Politiker

    geboren: 20. Februar 1886 in Szilágycseh bei Zalau (heute Rumänien) gestorben: 30. November 1938 in Moskau


    im Ersten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft, Entwicklung zum Bolschewisten. Kun organisierte nach seiner Rückkehr 1918 die ungarische KP und war als Volkskommissar für Äußeres der starke Mann der kurzlebigen Räterepublik (21. 3.-1. 8. 19), deren blutiges Regiment die Furcht vor dem Bolschewismus in Mittel- und Westeuropa entscheidend förderte. Über Österreich setzte sich Kun in die Sowjetunion ab, wo er Opfer der "Großen Säuberung" Stalins wurde.