Bürgermeister

    Aus Lexikon Drittes Reich

    nach der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 35 Leiter der kommunalen Angelegenheiten und Repräsentant der Gemeinde nach außen; in Orten bis 10 000 Einwohner ehrenamtlich, darüber hauptamtlich tätig, in Stadtkreisen Oberbürgermeister genannt. Der Bürgermeister wurde auf Vorschlag des Beauftragten der NSDAP von der staatlichen Aufsichtsbehörde ernannt wie die Beigeordneten als seine Stellvertreter, seine Amtszeit war auf sechs (ehrenamtlich) oder zwölf (hauptamtlich) Jahre begrenzt.