Besatzungszonen

    Aus Lexikon Drittes Reich

    die nach der Kapitulation des Deutschen Reichs (8. 5. 45) aufgrund der Junideklaration vom 5. 6. 45 gebildeten vier, jeweils von den Truppen Frankreichs, Großbritanniens, der UdSSR und der USA besetzten Zonen. Im Protokoll der Europäischen Beratenden Kommission (EAC) vom 12. 9. 44 waren noch drei Besatzungszonen vorgesehen, eine vierte, französische, wurde erst in Jalta (11. 2. 45) vereinbart. Endgültige Festlegung der Zonengrenzen im 3. Zonenprotokoll der EAC (26. 7. 45). Ihm zufolge umfasste die sowjetische Besatzungszone die Länder Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die amerikanische Bayern, Hessen, Württemberg-Baden und (als Exklave) Bremen, die britische Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die französische Rheinland-Pfalz, Württemberg-Hohenzollern und Baden. Formelle Aufhebung der Besatzungszonen mit der Gründung der BRD (September 49) und der DDR (Oktober 49). Ähnlich wie Deutschland wurde auch Österreich am 4. 7. 45 in vier Besatzungszonen aufgeteilt.