Bilderverbrennung

    Aus Lexikon Drittes Reich

    Vernichtung von mehr als 1 000 Ölgemälden und fast 4 000 Aquarellen, Zeichnungen und Graphiken am 20. 3. 39 "in einer symbolischen propagandistischen Handlung auf dem Scheiterhaufen" im Hof der Hauptfeuerwache von Berlin. Ähnlich wie bei der Bücherverbrennung, doch weniger spektakulär, sollte der "Abschaum entarteter Kunst" (Ministerialrat F. Hofmann) – beschlagnahmte Kunstwerke, die nicht mehr "irgendwie gegen Devisen" zu verkaufen waren und nicht für diffamierende Ausstellungen benötigt wurden – in einem "reinigenden Akt" den Flammen geopfert werden.