Christlich-Sozialer Volksdienst

    Aus Lexikon Drittes Reich

    (CSVD), Partei national gesinnter evangelischer Christen ("evangelisches Zentrum"), die aus pietistisch-freikirchlichen Kreisen v. a. Württembergs und Ostwestfalens kamen und die rechtsradikaler werdende DNVP verlassen hatten. Der Christlich-Soziale Volksdienst befürwortete die autoritäre Staatsführung der Präsidialkabinette und arbeitete mit seinen 14 Abgeordneten (1930-32) mit der Regierung Brüning zusammen. Er verlor danach im Sog des Nationalsozialismus an Einfluss (März 33 noch vier Mandate) und musste sich am 30. 6. 33 selbst auflösen.