Claude Dornier

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Flugzeugkonstrukteur

    geboren: 14. Mai 1884 in Kempten gestorben: 5. Dezember 1969 in Zug (Schweiz)


    1910 Angestellter in der Zeppelin-Fabrik in Friedrichshafen, dort 1914 Gründung der Dornier Metallbau GmbH, einer Flugzeugwerft. Dornier konstruierte v. a. Ganzmetallmaschinen und wurde in den 20er Jahren mit Flugbooten wie Do 18, Do "Wal" und Do X (1929), einem zwölfmotorigen Riesenflugzeug, bekannt. Im Dritten Reich zum Wehrwirtschaftsführer avanciert - NSDAP-Mitglied seit 1940 -, lieferte Dornier der Luftwaffe u. a. den Bomber Do 17 "Fliegender Bleistift" und den Jagdeinsitzer Do 335 "Ameisenbär", das mit seinem Tandemantrieb schnellste Propellerflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Nach dem Krieg als "entlastet" eingestuft, nahm Dornier 1955 seine Konstruktionstätigkeit mit Kurzstartmaschinen wieder auf.