Der Drahtlose Dienst

    Aus Lexikon Drittes Reich

    (DDD), zentraler Rundfunknachrichtendienst der nationalsozialistischen Regierung. Der Drahtlose Dienst entstand aus der zunächst juristisch selbständigen, allerdings von Reich, Ländern, Parteien und Presseverbänden beaufsichtigten "Drahtlosen Dienst AG" (Dradag) der Weimarer Republik, der als Der Drahtlose Dienst 1932 der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (RRG), der administrativen Spitze des deutschen Rundfunks, angegliedert worden war. Vom 1. 5. 33-15. 9. 39 gehörte der Drahtlose Dienst zur Presseabteilung des Propagandaministeriums und wurde dann wieder der RRG unterstellt. Chefredakteur war bis 1937 Fritzsche, dann Walter Wilhelm Dittmar.