Deutsche Jugendkraft

    Aus Lexikon Drittes Reich

    (DJK), 1920 gegründeter Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen, ca. 220 000 aktive Mitglieder (1933). Die Deutsche Jugendkraft wurde trotz Schutz durch das Konkordat Opfer der Gleichschaltung und musste 1934 den Wettkampfbetrieb in den Deutschen Reichsbund für Leibesübungen integrieren. Nach der Ermordung des DJK-Reichsführers Adalbert Probst während der Röhm-Affäre (30. 6. 34) verbot die Politische Polizei den kirchlichen Jugendverbänden jede sportliche Betätigung (23. 7. 35).