Deutscher Juristentag

    Aus Lexikon Drittes Reich

    1860 gegründete Vereinigung von juristischen Hochschullehrern, Richtern, Notaren und Anwälten, die in loser Folge Tagungen über gesetzgeberische Fragen abhielt. Der letzte freie Deutsche Juristentag fand 1931 in Lübeck statt, danach wurde er im Bund Nationalsozialistischer Juristen gleichgeschaltet, der auf dem 2. Deutschen Juristentag im Dritten Reich in Leipzig 1936 in Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund umbenannt wurde. Die Tagungen dienten nur noch der politischen Schulung und der weltanschaulichen "Ausrichtung" der Arbeiter am Recht.