Dwight David "Ike" Eisenhower

    Aus Lexikon Drittes Reich

    amerikanischer Militär und Politiker

    geboren: 14. Oktober 1890 in Denison, Texas gestorben: 28. März 1969 in Washington (D.C.)


    1911 Eintritt in die Militärakademie Westpoint, Weltkriegsteilnahme zuletzt bei den Panzereinheiten, 1935-40 Chef des Stabs von General MacArthur auf den Philippinen. Eisenhower wurde 1941 General und war vom 16. 2. 41-26. 6. 42 Chef der Operationsabteilung des Generalstabs, als der er entscheidend Einfluss nahm auf die Pläne zum Eingreifen der USA auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Seit 25. 6. 42 Oberbefehlshaber der US-Truppen in Europa, leitete er die Landungen in Nordafrika (8. 11. 42), auf Sizilien (9. 7. 43) und auf dem italienischen Festland (3. 9. 43). Bei der Invasion in der Normandie (6. 6. 44) befehligte er die alliierten Streitkräfte insgesamt, deren Oberbefehlshaber er seit 24. 12. 43 war. Eisenhower lehnte das draufgängerische Vorgehen seines britischen Stellvertreters Montgomery ab und setzte zur Schonung amerikanischer Soldaten ganz auf Materialüberlegenheit. Auch eine deutsche Teilkapitulation gegenüber den Westmächten kam für ihn nicht in Frage, er hielt sich strikt an die Forderung seines Präsidenten Roosevelt nach Bedingungsloser Kapitulation, die er am 7. 5. in seinem Hauptquartier in Reims entgegennehmen konnte. Danach war er bis November 45 Oberbefehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland; auf ihn ging das "Fraternisierungsverbot" zurück. Eisenhower wurde später Generalstabschef der US-Streitkräfte und war von 1953-61 der 34. Präsident der USA.