Edmund Heines

    Aus Lexikon Drittes Reich

    SA-Obergruppenführer (1933)

    geboren: 21. Juli 1897 München gestorben: 30. Juni 1934 Berlin-Lichterfelde


    Offizier im Ersten Weltkrieg, danach Freikorpstätigkeit (u. a. bei Roßbach), NSDAP- und SA-Beitritt. Der hübsche Heines gehörte bald zur homosexuellen Kamarilla um Röhm, wurde 1927 vorübergehend aus der Partei ausgeschlossen und 1929 wegen Beteiligung an einem Fememord verurteilt, aber bald amnestiert. Nach der Machtergreifung zum Polizeipräsidenten von Breslau ernannt, fiel Heines, in Bad Wiessee verhaftet, Hitlers Säuberungen während der Röhm-Affäre zum Opfer.