Eingemeindung

    Aus Lexikon Drittes Reich

    im Dritten Reich oft genutztes Mittel der Gebietsreform gemäß Deutscher Gemeindeordnung (Gemeinde) vom 30. 1. 35 zur Schaffung größerer Wirtschaftsräume wie u. a. durch Zusammenlegung von Hamburg und Altona (Januar 37). Die Eingemeindung diente jedoch zugleich der Auflösung gewachsener lokaler Strukturen im Sinne einer besseren Zentralisierung und Gleichschaltung durch Beseitigung partikularistischer Widerstände.