Emil Ludwig

    Aus Lexikon Drittes Reich

    schweizerischer Schriftsteller

    geboren: 25. Januar 1881 in Breslau gestorben: 10. September 1948 in Moscia bei Ascona


    (ursprünglich Emil Cohn). Ludwig hatte mit Biographien bedeutender Persönlichkeiten der Weltgeschichte (u. a. "Goethe", 1920; "Napoleon", 1925) Erfolg, zog sich aber den Vorwurf nationalsozialistischer Kritiker zu, "alles Große gehässig zu verkleinern". Besonders verübelt wurde ihm das Buch "Hindenburg und das Märchen von der deutschen Republik" (1935), das als "gemeines Pamphlet" bezeichnet wurde. Ludwig, der schon seit 1932 in der Schweiz lebte, wurde ausgebürgert und ging 1940 in die USA.