Entnordung

    Aus Lexikon Drittes Reich

    von Günther benutzte Bezeichnung für die Verminderung des "nordischen Blutbestandteils" in einem Volk durch Rassenmischung, Kriege, in denen vornehmlich die "kämpferischen nordischen Männer" fielen, oder durch zu geringe Fruchtbarkeit der besonders nordischen Führungsschichten: Gegenbegriff zu Aufnordung. Entnordung könne man nach Günther an der Zunahme der Geschwätzigkeit eines Volkes erkennen. Statt Entnordung wurde auch die allgemeine Bezeichnung Entrassung verwendet.