Erbgesundheitsgericht

    Aus Lexikon Drittes Reich

    mit Gesetz vom 25. 7. 33 (RGBl. I, S. 86) geschaffenes Organ der Rechtsprechung. Das Erbgesundheitsgericht war dem Amtsgericht angegliedert, bestand aus einem Amtsrichter als Vorsitzendem sowie einem beamteten und einem weiteren Arzt. Es entschied über Zwangssterilisationen nach dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. 7. 33. Berufungsinstanz waren die den Oberlandesgerichten angegliederten Erbgesundheitsobergerichte.