Erbsünde

    Aus Lexikon Drittes Reich

    von den Rasseideologen aus der christlichen Lehre übernommener und radikal umgedeuteter Begriff, der nicht mehr die unentrinnbare, vom Sündenfall der ersten Menschen ererbte Schuld meint, sondern die Sünde gegen die Erkenntnisse der Erbgesetze, insbesondere die der Rassereinheit: "Die Sünde wider Blut und Rasse ist die Erbsünde dieser Welt" ("Mein Kampf").