Erich Hoepner

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher General

    geboren: 14. September 1886 in Frankfurt/ Oder gestorben: 8. August 1944 in Berlin


    1905 Eintritt ins Heer, im Ersten Weltkrieg Generalstabsoffizier. Hoepner zählte in der Wehrmacht neben Guderian zu den erfahrensten Panzeroffizieren. Als Führer von Panzerverbänden hatte Hoepner entscheidenden Anteil an den militärischen Siegen in Polen und Frankreich. Ende 41 leitete Hoepner als Oberbefehlshaber der 4. Panzerarmee vor Moskau gegen den Befehl Hitlers den Rückzug der erschöpften Truppen ein, wurde deshalb am 8. 1. 42 seines Postens enthoben, "wegen Feigheit und Ungehorsam" aus der Wehrmacht entlassen und nach Berlin zurückgeschickt. Hier nahm Hoepner, der sich in seinen "Entschlüssen stets einem Höheren verantwortlich" fühlte, über Olbricht Kontakt zu Kreisen des militärischen Widerstands auf und beteiligte sich als designierter "Oberbefehlshaber im Heimatkriegsgebiet" aktiv am Staatsstreichversuch vom 20. 7. 44. Am 8. 8. 44 wurde er vom Volksgerichtshof zum Tod verurteilt und in Plötzensee gehängt.