Familienunterstützung

    Aus Lexikon Drittes Reich

    finanzieller Ausgleich für die Angehörigen von dienstverpflichteten, zu Wehr- oder Luftschutzübungen eingezogenen Männern nach Familienunterstützungsgesetz vom 30. 3. 36. Die Sätze für die Familienunterstützung lagen über den Fürsorgebeträgen und wurden auf Antrag von den Fürsorgeverbänden aus Reichsmitteln gewährt. Im Krieg stand Familienunterstützung den Unterhaltsberechtigten von Einberufenen zu. Sie konnte neben direkten Zahlungen Ersatz für Miete, Versicherungsaufwendungen, Beihilfen zur Ausbildung, Krankenhilfe, Tilgungshilfen u. a. umfassen und durfte 85 % des letzten Nettoeinkommens des Ernährers nicht übersteigen.