Feldherrnhalle

    Aus Lexikon Drittes Reich

    1841-44 am Münchener Odeonsplatz erbaute Ruhmeshalle des bayerischen Königs Ludwig I. Ein Marsch zur Feldherrnhalle sollte am 9. 11. 23 den Hitlerputsch krönen, der aber vor der Feldherrnhalle im Feuer der bayerischen Landespolizei zusammenbrach. Im Dritten Reich zierte die Ostseite eine Ehrentafel mit den Namen der 16 nationalsozialistischen Opfer, alljährlich fand am 9. 11. ein Erinnerungsmarsch vom Bürgerbräukeller zur Feldherrnhalle statt, den Hitler anführte. Die so genannte Wachstandarte der SA erhielt den Beinamen "Feldherrnhalle", im Zweiten Weltkrieg wurde 1944 eine Panzergrenadierdivision (ehemals 60. Infanteriedivision motorisiert) "Feldherrnhalle" benannt.