Ferdinand Fried

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Journalist

    geboren: 14. August 1898 Freienwalde gestorben: 9. Juli 1967 Cuxhaven


    Pseudonym von Ferdinand Friedrich Zimmermann, 1923-32 Wirtschaftsredakteur bei der "Vossischen Zeitung" und der "Berliner Morgenpost". Als Mitarbeiter der konservativen Kulturzeitschrift "Die Tat" (1931-33) und Wirtschaftstheoretiker des Tat-Kreises vertrat Fried eine Politik der Re-Agrarisierung Deutschlands, die die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln sichern sollte (u. a. "Autarkie", 1932). Seit 1934 SS-Mitglied (Obersturmbannführer), war er von 1934-38 im Stabsamt des Reichsbauernführers tätig, anschließend als freier wirtschaftspolitischer Schriftsteller (u. a. "Der Aufstieg der Juden", 1937). Nach dem Krieg war er Wirtschaftsredakteur beim "Sonntagsblatt" und bei der "Welt".