Francisco Franco Bahamonde

    Aus Lexikon Drittes Reich

    spanischer General und Politiker

    geboren: 4. Dezember 1892 in El Ferrol gestorben: 20. November 1975 in Madrid


    1912 Kolonialdienst, 1922 Kommandeur der spanischen Fremdenlegion in Marokko, maßgeblich beteiligt an der Unterdrückung eines anarchistischen Aufstands in Asturien 1934, 1935 Generalstabschef. Die Volksfrontregierung schob Franco Bahamonde 1936 als politisch gefährlich auf die Kanarischen Inseln ab. Dennoch fand er Kontakt zu den revoltierenden Militärs in Marokko, an deren Spitze er im Juli 36 trat und die ihn am 29. 9. 36 zum Chef einer Nationalspanischen Regierung ausriefen. Mit deutscher (Legion Condor) und italienischer Hilfe konnte er sich im Spanischen Bürgerkrieg gegen die von internationalen Brigaden und der Sowjetunion gestützte Volksfront durchsetzen und ein klerikal-faschistisches Regime etablieren. Franco Bahamonde trat zwar dem Antikominternpakt bei, doch gelang es ihm, sein Land trotz persönlicher Intervention Hitlers beim Treffen in Hendaye aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten. Bis zu seinem Tod regierte er Spanien mit seiner faschistischen Falange-Partei als Staatschef ("Caudillo") mit diktatorischen Vollmachten und verfügte die Wiedereinführung der Monarchie.