Franz Leuninger

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Gewerkschaftler

    geboren: 28. Dezember 1898 Mengerskirchen (Westerwald) gestorben: 1. März 1945 Berlin-Plötzensee (hingerichtet)


    Maurer; 1923 Sekretär des christlichen Bauarbeiterverbands, 1933 Kandidat des Zentrums für den Reichstag. Leuninger, seit längerem im Baugewerbe in Schlesien tätig, kam über F. Voigt in die Widerstandskreise des 20. 7. 44 und wurde nach dem Scheitern des Attentats am 26. 9. 44 verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 28. 2. 45 zum Tod.