Friedrich Bernhard Graf von der Schulenburg

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Offizier

    geboren: 21. November 1865 Bobitz, Mecklenburg gestorben: 19. Mai 1939 St. Blasien


    1888 Eintritt ins Heer, 1902-06 Militärattaché in London, im Ersten Weltkrieg Generalstabsoffizier, zuletzt als General der Artillerie Chef des Stabs der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Schulenburg nahm 1919 seinen Abschied, war 1925-28 Mitglied des Reichstags für die DNVP und trat 1931 in die NSDAP ein. Als hoher SA-Führer in Röhms Stab entging er dem Massaker bei der Röhm-Affäre (30. 6. 34) und wechselte danach zur SS, wo er es bis zum Obergruppenführer brachte.