Friedrich Hildebrand

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Politiker

    geboren: 19. September 1898 Kiekindemark/Mecklenburg gestorben: 1948 Landsberg (hingerichtet)


    Landarbeiter, Kriegsfreiwilliger, Freikorpsmitglied, nach dem Ersten Weltkrieg Funktionär in Landarbeiterorganisationen. Hildebrand zog 1924 als Spitzenkandidat der Deutsch-Völkischen Freiheitsbewegung in den Mecklenburgischen Landtag ein und schloss sich dann mit einer Reihe von Anhängern der NSDAP an, in der er 1925 das Amt des Gauleiters von Mecklenburg-Lübeck übernahm (1930/31 vorübergehend suspendiert). Dank seiner unermüdlichen Tätigkeit als Propagandist und Wahlkämpfer erhielt die NSDAP 1932 in Mecklenburg als einem der ersten deutschen Länder die absolute Mehrheit im Landtag. Am 12. 5. 33 wurde Hildebrand zum Reichsstatthalter in Mecklenburg-Lübeck ernannt, erhielt 1942 die Beförderung zum SS-Obergruppenführer und wurde Reichsverteidigungskommissar. 1947 verurteilte ihn ein amerikanisches Militärgericht zum Tod.