Friedrich Voigt

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Widerstandskämpfer

    geboren: 18. November 1882 Treba bei Nordhausen gestorben: 1. März 1945 Berlin (hingerichtet)


    Bauarbeiter; 1909 Gewerkschaftssekretär in Kiel, ab 1913 in Breslau; 1914-18 Frontdienst; 1918 Vorsitzender des Soldatenrats für Schlesien, SPD-Mitgliedschaft; 1919/20 Polizeipräsident von Breslau, danach führend an der Entwicklung gemeinnütziger Bau-Organisationen beteiligt. Voigt verlor schon 1933 alle Ämter und war vorübergehend in KZ inhaftiert; befreundet mit O. Wiersich. Kontakte zu Schulenburg und den Verschwörern des Zwanzigsten Juli 44 führten zu seiner Verhaftung und am 28. 2. 45 zum Todesurteil des Volksgerichtshofs.