Gerhart Eisler

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Politiker und Journalist

    geboren: 20. Februar 1897 Leipzig gestorben: 21. März 1968 Aserbaidschan


    Bruder von Ruth Fischer, im Ersten Weltkrieg österreichischer Offizier. 1918 wurde Eisler Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs, 1921 trat er der Berliner KP bei, arbeitete als Redakteur bei der Parteizeitung "Rote Fahne" und bekleidete verschiedene Parteiämter. Seit 1935 in Prag und Paris für die KPD tätig, wurde er 1940 in Frankreich interniert, konnte aber in die USA entkommen. Von dort setzte sich Eisler 1949, der Spionage verdächtigt, in die DDR ab und wurde, nach zahlreichen Aufgaben im Bereich des Informationswesens, 1967 Mitglied des Zentralkomitees der SED.