Hans-Bernd von Haeften

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Diplomat

    geboren: 18. Dezember 1905 Berlin gestorben: 15. August 1944 ebd. (hingerichtet)


    1933 in den Auswärtigen Dienst, 1940 Vortragender Legationsrat in der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amts; Verbindung zu A. v. Trott zu Solz und A. Reichwein. Haeften beteiligte sich an den Diskussionen im Kreisauer Kreis über eine politische Nachkriegsordnung und wurde nach dem 20. 7. 44 festgenommen, an dem sein Bruder Werner als Adjutant Stauffenbergs erschossen worden war. Der Volksgerichtshof, vor dem er Hitler einen "großen Vollstrecker des Bösen" nannte, verhängte gegen Haeften am 15. 8. 44 das Todesurteil.