Hans-Schemm-Preis

    Aus Lexikon Drittes Reich

    wichtigste Auszeichnung für nationalsozialistische Kinder- und Jugendbücher, 1936 zum 1. Todestag des Staatsministers und NSLB-Führers Schemm gestiftet als "Mittel zur Formung des deutschen Menschen, des deutschen Volkes der nächsten Jahrhunderte". Der Hans-Schemm-Preis sollte besonders Texte, die zum "Wehrwillen und zur Kampfbereitschaft" erziehen, fördern; Preisträger waren u. a. die auch nach 1945 bekannten Autoren Otto Boris, Fritz Steuben (Wittek) und Alfred Weidemann, letzterer dafür, dass er den Arbeitsdienst als "männliche Erziehungsgemeinschaft" verherrlichte.