Hans Jeschonnek

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher General

    geboren: 9. April 1899 in Hohensalza, Posen gestorben: 18. August 1943 in Goldap


    im Ersten Weltkrieg bei den Fliegern, bei der Reichswehr an der heimlichen Luftrüstung beteiligt und im Frühjahr 34 Staffelführer einer der ersten Kampffliegerstaffeln der Luftwaffe. Jeschonnek wurde am 1. 2. 39 Generalstabschef der Luftwaffe und war damit maßgeblich an allen militärischen Planungen beteiligt. Nach der Katastrophe von Stalingrad und den schweren Bombenangriffen auf deutsche Städte, insbesondere Hamburg (Ende Juli 43), nahm sich Jeschonnek im ostpreußischen Hauptquartier der Luftwaffe das Leben, nachdem seine Forderungen nach massivem Ausbau der Jagdabwehr abgelehnt worden waren.