Hans Schiftan

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Widerstandskämpfer

    geboren: 8. Dezember 1899 Berlin gestorben: 3. November 1941 KZ Mauthausen


    Kaufmann in Berlin; Sozialdemokrat. Schiftan war nach 1933 Verbindungsmann zur Exil-SPD in Prag und geriet nach dem deutschen Einmarsch in die CSR am 13. 4. 39 in die Fänge der Gestapo. Er verbüßte eine zweijährige Zuchthausstrafe und wurde danach als Schutzhäftling ins KZ Mauthausen eingegliedert, da er "zu der Befürchtung Anlass gibt, er werde sich ... erneut im marxistischen Sinne betätigen". Die harten Haftbedingungen überstand Schiftan nicht; offizielle Todesursache: "allgemeine Sepsis".