Haus der Deutschen Kunst

    Aus Lexikon Drittes Reich

    Ausstellungsgebäude in München, 1933-37 nach Plänen von Troost erbaut. Das Haus der Deutschen Kunst wurde von der Propaganda als "der erste schöne Bau des neuen Reiches" gefeiert, während es im Volksmund bald den abschätzigen Spitznamen "Hauptbahnhof Athen" erhielt, womit die grob antikisierende, kantige Flachbauweise bespöttelt wurde. Als Ersatz für den 1931 abgebrannten Glaspalast gedacht, diente das Haus der Deutschen Kunst als Repräsentativbau des "gesamten deutschen Kunstschaffens". Hitler selbst nahm am 15. 10. 33 die Grundsteinlegung vor (wobei ihm der Silberhammer zersprang). Das Gebäude überstand den Krieg fast unbeschädigt.