Heinrich Lersch

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller

    geboren: 12. September 1889 in Mönchengladbach gestorben: 18. Juni 1936 in Remagen


    gelernter Kesselschmied, erst ab 1925 freier Schriftsteller. Lerschs Arbeiten waren stark vom Expressionismus beeinflusst ("Herz! Aufglühe dein Blut", 1916) und befassten sich zumeist mit Themen aus der Arbeitswelt oder erzählten von Kriegsschicksalen. Die nationalsozialistische Literaturgeschichtsschreibung feierte Lersch als Dichter, der Abschied davon nahm, Arbeit in "klassenkämpferischem Sinn" darzustellen. In seinen Werken verkörpere sich der "Schicksalsbezug zum gesamten Volk". Autobiographische Züge tragen seine Gedichtsammlung "Mensch im Eisen" (1925) und der Roman "Hammerschläge" (1930).