Herbert Böhme

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller

    geboren: 17. Oktober 1907 Frankfurt/Oder gestorben: 23. Oktober 1971 Lochham bei München


    schrieb v. a. Gedichte, z. B. "Des Blutes Gesänge" (1934), aber auch Dramen (u. a. "Volk bricht auf", 1934) und Romane (u. a. "Andreas Jemand", 1939). Böhme, den die nationalsozialistische Literaturkritik als "leidenschaftlichen Verkünder der Ideale des Dritten Reiches" feierte, trat 1933 der NSDAP und der SA bei, wurde Fachschaftsleiter für Lyrik in der Reichsschrifttumskammer und gab seit 1935 die HJ-Schriftenreihe "Junges Volk" heraus. 1944 Professor an der deutschen Universität Posen; nach dem Krieg als rechtsextremistischer Verleger und Autor tätig.