Horia Sima

    Aus Lexikon Drittes Reich

    rumänischer Politiker

    geboren: 3. Juli 1906 Mandra bei Fagaras (Transsilvanien) gestorben: 25. Mai 1993 Nürnberg


    Lehrer, 1927 Mitglied und ab 1938 Führer der faschistischen Eisernen Garde. Sima musste 1938-40 nach Verbot seiner Garde ins Exil, verständigte sich dann mit König Carol II. (Umbenennung der Garde in "Rumänische Legionärsbewegung") und war 1940-41 stellvertretender Ministerpräsident unter Antonescu. Der Versuch, durch einen Putsch selbst die Macht zu übernehmen, scheiterte, und die anschließende Flucht nach Deutschland endete im KZ Buchenwald. Zwar gelang Sima die Flucht nach Italien, er wurde aber ausgeliefert und wieder in KZ-Haft genommen. Nach dem Verlust Rumäniens durfte er Ende 44 in Wien eine Exilregierung bilden, blieb nach Kriegsende in Österreich und wurde 1946 in Bukarest in Abwesenheit zum Tod verurteilt.