Hugo Junkers

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Industrieller und Flugzeugkonstrukteur

    geboren: 3. Februar 1859 in Rheydt gestorben: 3. Februar 1935 in Gauting


    Bauingenieur, Erfindung des Gasbadeofens, 1897-1912 Professor in Aachen. In der von ihm 1889 in Dessau gegründeten Versuchsanstalt für Gaskraftmaschinen entwickelte Junkers die ersten Ganzmetallflugzeuge (u. a. J 1) und gründete 1919 die Junkers-Flugzeugwerke AG in Dessau (1924 Junkers-Motorenbau GmbH). Hier entstand u. a. das Verkehrsflugzeug F 13, das Großflugzeug G 38 und hier wurde mit der Ju 52 ("Tante Ju") seit 1931 die lange Zeit bekannteste und verbreitetste Verkehrs- und Transportmaschine der Welt entwickelt. Nach der Machtergreifung wurde Junkers gezwungen, die Aktienmehrheit an seinem Unternehmen dem Reich zu übertragen und die Leitung der für die Aufrüstung wichtigen Fabriken abzugeben. In den Junkers-Werken entstanden nach dem Tod des Gründers zahlreiche Militärmaschinen; die wohl berühmteste wurde der "Stuka" (Sturzkampfbomber) Ju 87.