Joachim Peiper

    Aus Lexikon Drittes Reich

    SS-Standartenführer

    geboren: 30. Januar 1915 Berlin gestorben: 13. Juli 1976 Traves (Haute-Saône)


    während der Ardennen-Offensive Kommandeur einer gepanzerten Kampfgruppe der 1. SS-Panzerdivision "Leibstandarte Adolf Hitler". Peiper wurde im Malmedy-Prozess wegen angeblichen Gefangenenerschießungen zum Tod verurteilt, später zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe begnadigt und Ende 56 vorzeitig entlassen. Anfang 1970 ließ er sich in Traves im französischen Jura nieder. Als bekannt wurde, wer er war, setzte unter Führung der kommunistischen Zeitung "L'Humanité" eine Pressekampagne gegen ihn ein. Man forderte seine sofortige Ausweisung. Nach Morddrohungen wurde am Vorabend des französischen Nationalfeiertages 1976 sein Haus in Brand gesteckt. In dem abgebrannten Gebäude fand man Peipers verkohlte Leiche. Zu der Tat bekannte sich eine Untergrundorganisation mit dem Namen "Les Vengeurs" (Die Rächer). Die Täter wurden nicht gefasst.