Josef Grohé

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Politiker

    geboren: 6. November 1902 Gemünden (Hunsrück) gestorben: 1987


    kaufmännischer Angestellter; 1922 Mitbegründer der NSDAP-Ortsgruppe Köln, im Ruhrkampf an Sabotageakten beteiligt. Grohé übernahm nach Wiederbegründung der NSDAP (27.2.25) die Gaugeschäftsführung für Rheinland-Süd, wurde Hauptschriftleiter des "Westdeutschen Beobachters" und 1931 Gauleiter von Köln-Aachen. Er stieg weiter auf zum Preußischen Staatsrat und MdR (1933), zum Reichsverteidigungskommissar (1942) und zum Reichskommissar für die besetzten Gebiete Belgien und Nordfrankreich. Nach einem Entnazifizierungsverfahren verbüßte er bis 1950 eine Haftstrafe.