Kameradschaftsehe

    Aus Lexikon Drittes Reich

    in der Weimarer Zeit geprägter Begriff für eheähnliches Zusammenleben ohne Trauschein und v. a. ohne Nachwuchswunsch; von den Nationalsozialisten scharf abgelehnt, weil die Kameradschaftsehe die "Bestandserhaltung des Volkes" gefährde und den "Willen zum Kind" lähme.