Klaus Mann

    Aus Lexikon Drittes Reich

    deutscher Schriftsteller

    geboren: 18. November 1906 in München gestorben: 21. Mai 1949 in Cannes


    ältester Sohn von Thomas Mann, zunächst Theaterkritiker (u. a. "Weltbühne"), Mitte der 20er Jahre zusammen mit Schwester Erika Mann, Pamela Wedekind und Gründgens Gründung einer Theatergruppe. 1933 emigrierte Mann nach Paris, gab 1933-35 die literarische Exilzeitschrift "Die Sammlung" heraus und ging 1936 nach New York. Als Korrespondent der US-Armee kehrte Mann 1945 nach Deutschland zurück. Aus Verzweiflung über seine persönliche Lage als Intellektueller und die Ausweglosigkeit der politischen Krise nahm er sich das Leben. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Romane "Mephisto" (1936), ein wenig verschlüsselter Angriff auf Gründgens und seine Karriere im Dritten Reich, sowie "Der Vulkan" (1939).