Kosmetik

    Aus Lexikon Drittes Reich

    Schönheitspflege, von den Nationalsozialisten eher im hygienischen Sinne von den deutschen Frauen gefordert: Die natürliche Schönheit des Körpers sollte erhalten und gefördert werden, dabei waren kosmetische Mittel zur "Beseitigung unangenehmer Gerüche" oder "übermäßiger Schweißbildung" zulässig. Kosmetik zur Steigerung des modischen Schicks (Mode) oder der erotischen Attraktivität stand jedoch nicht im Einklang mit dem Idealbild der Frau als "Gebärerin" und "Kameradin" und wurde deshalb als "artfremd" abgelehnt.