Kriegssachschädenverordnung

    Aus Lexikon Drittes Reich

    am 30. 11. 40 erlassene Regelung zum Ausgleich von Sachschäden durch Kriegseinwirkung, v. a. durch Luftangriffe (ausgebombt); vorgesehen wurde die Erstattung des Wiederbeschaffungswerts, allerdings "nach den volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten und Möglichkeiten", was mit zunehmender Kriegsdauer die Kriegssachschädenverordnung gegenstandslos machte. Juden durften kein für eine Entschädigung erforderliches "Kriegsausgleichsverfahren" beantragen.